Stress - Definition, Ursachen & Symptome | Meine Gesundheit (2023)

Definition

Stress - Definition, Ursachen & Symptome | Meine Gesundheit (1)

Was ist Stress?

Aus medizinischer Sicht ist Stress eine körperliche Reaktion, die den Organismus kurzfristig besonders leistungsfähig machen soll – und keinerlei krankmachende Effekte hat. Andauernder Stress hingegen kann Körper und Seele ernsthaft schaden. Das Immunsystem leidet, das Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems steigt und die Wahrscheinlichkeit für psychische Erkrankungen wird größer.

Ob Stress als positiv oder negativ empfunden wird, ist häufig eine Frage der Bewertung. Aus medizinischer und psychologischer Sicht ist ein ausgewogener Wechsel von Stress oder Anspannung und Entspannung gesundheits- und leistungsfördernd. Neudeutsch hieße das: Jeder Mensch tut gut daran, die für ihn passende Work-Life-Balance zu finden. Damit gemeint ist das individuelle Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung. Dieses Gleichgewicht sorgt dafür, Stress als positiv und nicht als belastend zu erleben.

Positiver und negativer Stress

Ob wir Stress als positiv oder negativ – und damit eher belastend – erleben, hängt sehr entscheidend von der emotionalen und gedanklichen Bewertung von Stress-Reaktionen ab. Außerdem davon, welche Handlungen wir aus dem Stress-Erleben ableiten. Dabei ist es völlig normal, dass ein identisches Geschehen sowohl positiven als auch negativen Stress bewirken kann.

Ein Beispiel: Sie gehen im Park spazieren und bemerken, dass ein großer Hund schwanzwedelnd auf Sie zukommt. Wenn Sie ein Hundefreund sind, werden Sie sich möglicherweise freuen und gerne mit dem Hund spielen. Wenn Sie – vielleicht sogar von einem ähnlichen aussehenden Hund – schon einmal gebissen wurden, werden Sie wahrscheinlich Angst empfinden und eine Stress-Reaktion erleben, die vielleicht sogar mit einer Panikattacke überschießt. Der Volksmund sagt in diesem Sinne zu positivem oder negativem Stress: Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.

Schlussfolgerung: Ob Stress positiv oder negativ erlebt wird, ist im Wesentlichen eine Folge von Erfahrungen und erlerntem Verhalten. Diese Erkenntnis öffnet den Raum, das Stressverhalten bewusst zu verändern.

(Video) Stressfolgeerkrankungen und Psychische Überlastungsreaktionen [HD]

Symptome

Wie verläuft eine Stressreaktion?

Die Symptome von Stress sind vielfältig und betreffen den gesamten Organismus. Die Stress-Reaktion läuft nach dem folgenden Muster ab.

  1. In der Vorphase fährt der Körper alle Stoffwechselvorgänge schlagartig runter, um den Körper auf die bevorstehende Aktivierung vorzubereiten. Die Vorphase bemerken wir mitunter als Schrecksekunde – mit entsprechender Handlungsunfähigkeit.
  2. In der Alarmphase schaltet der Körper mithilfe der Stresshormone (unter anderem Adrenalin und Noradrenalin) um und mobilisiert alle Energie. Der Herzschlag beschleunigt sich, die Muskeln werden aktiviert, der Blutdruck steigt – der „Motor“ läuft auf Hochtouren.
  3. In der Handlungsphase werden wir unter Stress aktiv. In der Frühzeit flüchteten wir vor dem sprichwörtlichen Säbelzahntiger auf einen Baum. Heutzutage kann schon das Einfädeln eines Autos in den fließenden Straßenverkehr mit einer Stress-Reaktion einhergehen. Das Stresserleben hängt in diesem Fall davon ab, wie sicher sich der Fahrer im dichten Stadtverkehr fühlt.
  4. Die Erholungsphase der Stress-Reaktion ist durch Erschöpfung und folgende Erholung gekennzeichnet. Der Körper normalisiert den Hormonspiegel und füllt beispielsweise die Energiereservoire der Muskeln wieder auf.

Körperliche Erkrankungen durch Stress

Die Folgen der Stressreaktion lassen also normalerweise schnell nach und der Körper schaltet in den Normalbetrieb zurück. Dieses Umschalten aber bleibt mitunter aus, wenn wir uns langfristig und dauerhaft unter Stress fühlen. Dann kann Stress ernsthafte körperliche Erkrankungen auslösen. Typische Beispiele für körperliche Erkrankungen durch Stress sind:

  • Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkt
  • Magen- und Darmprobleme wie Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen
  • erhöhte Infektanfälligkeit durch ein geschwächtes Immunsystem (Abwehrschwäche)
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen wie Migräne und Spannungskopfschmerzen
  • Viruserkrankungen wie Lippenherpes und Gürtelrose
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis sowie Allergien oder Asthma können durch Stress verstärkt werden.
  • Auch bisher nicht diagnostizierte (aber vorhandene) Stoffwechselstörungen wie Diabetes oder Schilddrüsenüberfunktion können durch Stress erstmals Symptome verursachen.

Stress schadet auch der Seele

Dauerhafter und belastend erlebter Stress löst nicht nur körperliche Erkrankungen aus, sondern schadet auch der Seele. Beispiele für psychische Erkrankungen durch Stress oder durch Stress begünstigte Erkrankungen sind:

  • Burnout
  • Angst und Angststörungen
  • Tinnitus
  • Depressionen
  • Nervosität, Unruhe
  • Konzentrationsstörungen
  • ADS und ADHS.

Ursachen

Ursache von Stress ist zunächst die körperliche Stress-Reaktion. Diese Stress-Reaktion läuft bei jedem Menschen weitgehend ähnlich ab und ist biologisch festgelegt. Anthropologen und Biologen gehen davon aus, dass die Stress-Reaktion entstanden ist, um Gefahren zu begegnen.

(Video) Gibt es positiven Stress?! | Alles über Stress

Hauptursachen von anhaltendem Stress sind Überbelastungen in Familie, Beruf und Freizeit. Dabei kommt es weniger darauf an, ob eine Belastung objektiv nicht zu bewältigen ist, sondern vielmehr darauf, wie die Belastung und der damit zusammenhängende Stress individuell erlebt werden.

Therapie

Was hilft gegen Stress?

Es gibt bereits Hunderte von Büchern und Kursen zum Thema. Im Folgenden erhalten Sie in aller Kürze einen Überblick über grundlegende Strategien gegen Stress und die Behandlung von stressbedingten Erkrankungen. Und Sie lesen, wie Sie Stress mindern, indem Sie das Stresserlebnis neu wahrnehmen lernen.

Stress lässt sich in aller Regel nicht im Handumdrehen abstellen. Dennoch: Es gibt Strategien gegen Stress, die Sie sich mit etwas Aufmerksamkeit wirksam aneignen können. Eine Strategie gegen Stress verfolgt im günstigsten Fall mehrere Ansätze:

  1. Die Wahrnehmung von Stress gezielt steuern und negativen Stress positiv oder neutral bewerten.
  2. Die Belastungen in Beruf, Familie und Freizeit besser organisieren.
  3. Die eigene Leistungskraft stärken.
  4. Für Entspannung als Gegenpol zum Stress sorgen.

Im Folgenden erhalten Sie Anregungen zu diesen 4 Bereichen und lesen später außerdem, wie Ärzte oder Psychologen Sie beim Abbau von Stress unterstützen können.

Stress neu bewerten

Ob wir Stress als positiv oder negativ – und damit belastend – erleben, ist in vielen Fällen eine Frage der gedanklichen Bewertung. Nehmen Sie das Beispiel Prüfungs-Stress. Es ist ein großer Unterschied, ob Sie mit den Gedanken an das Scheitern in eine Prüfung gehen und sich ausmalen, dass Sie – wieder einmal – gescheitert sind. Die Alternative dazu: Sie gestehen sich die Sorge vor der Prüfung ein. Fast alle Menschen empfinden etwas Unruhe vor einer Prüfung und bekommen feuchte Hände, vielleicht sogar ein flaues Gefühl im Magen und das Herz schlägt schneller. Das sind die ganz normalen körperlichen Symptome der Stressreaktion. Den meisten anderen geht es ähnlich! Und Sie haben keinen objektiven Grund, diese Situation als negativ oder belastend zu empfinden.

(Video) Stress als Ursache von Krankheiten und die Auswirkungen im Körper - Dr. Jürgen Buhr

Wenn Sie auf diese Weise Stress neu bewerten und so negativen Stress vermeiden, steigen nicht nur die Chancen auf eine erfolgreiche Prüfung. Sie verringern gleichzeitig das Risiko, stressbedingt zu erkranken und gewinnen an Lebensqualität. Ganz praktisch können Sie solche Situationen als Gedankenspiele auf Papier festhalten. Notieren Sie die Situationen, in denen Sie negativen Stress erleben oder befürchten. Und halten Sie dann schriftlich fest, wie Sie die Situation positiv oder neutral bewerten könnten. Nach etwas Übung übertragen sich solche Gedankenspiele automatisiert in das wirkliche Leben und helfen, Stress neu zu bewerten.

Organisiert gegen Stress

Auch wenn Sie gerne spontan handeln oder das Chaos auf dem Schreibtisch als Ausdruck liebenswerter Individualität betrachten: Zum Abbau von Stress ist es effektiver, organisiert vorzugehen. Das gelingt oft, indem Sie

  • Anforderungen beschreiben: Was genau ist eigentlich das Problem?
  • Lösungen suchen: Auf den ausgetretenen Pfaden erleben Sie Stress. Denken Sie daher vor allem an neue Lösungen. Muss diese Aufgabe wirklich sofort erledigt werden? Müssen Sie das wirklich selbst erledigen? Oder kann es auch jemand anders tun? Was geschieht tatsächlich, wenn Sie es nicht selbst tun?
  • Lösung auswählen: Bewerten Sie die Lösungs-Ideen nach Umsetzbarkeit und entscheiden Sie sich für die Lösung, die Sie – gegebenenfalls nach Absprache mit Kollegen, Vorgesetzten, Partnern oder Kindern – für die beste halten.
  • Plan erstellen, wie Sie die Lösung umsetzen: Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel. Und vergessen Sie dabei nicht, sich nach Helfern umzusehen.
  • Plan einhalten: Organisiert gegen Stress vorzugehen klappt nur, wenn Sie nicht zwischendurch die alten Muster wieder aufnehmen.
  • Kontrolle: Am Ende sollten Sie prüfen, ob der Abbau von Stress mit dieser Lösung und diesem Plan besser gelingt als vorher.

Fit gegen Stress

Gegen Stress können Sie umso effektiver vorgehen, je leistungsfähiger Sie sind. Das gilt ganz im Sinne von körperlicher Fitness. Wenn Sie nicht rauchen, wenig Alkohol trinken, sich frisch und abwechslungsreich ernähren, sind Sie insgesamt leistungsfähiger – und gleichzeitig weniger anfällig für Infektionen oder andere Erkrankungen. Auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle, um mit Kraft gegen Stress anzugehen. Zahlreiche Studien belegen, dass schon 3 mal 20 Minuten körperliche Aktivität pro Woche Herz-Kreislauf und Immunsystem nachhaltig stärken. Sie brauchen noch nicht einmal zum Sportler zu werden: Einfach ab und zu das Auto stehen lassen und Radfahren oder gehen. Oder die Treppe statt des Fahrstuhls nutzen und zum Kollegen gehen, anstatt zum Telefonhörer zu greifen.

Entspannt gegen Stress

Stress entsteht häufig, wenn wir uns keine Pausen gönnen. Planen Sie daher Pausen in Ihren Tag ein, um entspannt gegen Stress anzugehen. Schaffen Sie sich kleine Inseln: Eine Viertelstunde zwischendurch, die nur Ihnen gehört. Wenn es Ihnen gefällt, können Sie die Pausen für Entspannungstechniken nutzen. Noch besser ist es, wenn Sie Autogenem Training, Atemübungen, Yoga, Meditation oder Progressiver Muskelentspannung einen festen Platz in Ihrem Terminkalender geben. Es ist aber auch schon viel gewonnen, wenn Sie Pausen machen – und dabei einfach gar nichts tun.

Nur wohlfühlen sollten Sie sich.

Therapie von stressbedingten Erkrankungen

Stress kann krank machen. Und dann reicht es nicht immer aus, nur den Stress abzubauen. Zur Behandlung von stressbedingten Erkrankungen sollten Sie einen Arzt aufsuchen – und nicht in Eigenregie zu Medikamenten greifen.

(Video) What Causes Of Insomnia And Effective Way To Remove Insomnia / Bestie Health

Bei Schlafstörungen beispielsweise können Schlafmittel – aber nur sehr kurzfristig – helfen, neue Kraft zu schöpfen. Ernsthafte Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen oder Magengeschwüre beispielsweise bedürfen in der Regel einer längerfristigen Therapie. Das Gleiche gilt für psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen, die einer strukturierten Selbsthilfe gegen Stress zunächst einmal im Wege stehen.

Grundsätzlich sind Medikamente kein Mittel gegen Stress. Denn Sie beseitigen nicht die Ursache, sondern lediglich die Symptome. Unterstützend in der Selbsthilfe wie der ärztlichen Behandlung können milde pflanzliche Arzneien für einen begrenzten Zeitraum wirkungsvoll sein.

Pflanzliche Arzneien gegen Stress

Johanniskraut, Baldrian, Kamille, Melisse, Hopfen, Passionsblumenkraut und Lavendel wird eine entspannende, beruhigende und harmonisierende Wirkung nachgesagt. Diese Pflanzenwirkstoffe können Sie als Tee oder Tablette einnehmen oder auch als Badezusatz anwenden.

Psychotherapie gegen Stress

Für eine Psychotherapie gegen Stress ist die Kognitive Verhaltenstherapie die Methode der Wahl. Gemeinsam mit einem Therapeuten finden Sie heraus, wie und warum Sie auf bestimmte Situationen mit negativem Stress reagieren. Anschließend können Sie neue konstruktive Verhaltensmuster gegen Stress einüben. Eine Anti-Stress-Therapie ist häufig schon nach wenigen Wochen erfolgreich. Und der Gewinn an Lebensqualität durch ein Leben mit weniger Stress lohnt den Einsatz sicher.

Mit neuer Einstellung Stress vermeiden

Die Wurzel für das individuelle Stresserleben liegt – neben tatsächlichen Belastungen – vor allem in der eigenen Wahrnehmung. Und in dieser Wahrnehmung sind alle Menschen auf sehr persönliche Wahrnehmungsmuster ausgerichtet. Daher ist es nicht ganz einfach, auf eigene Faust die Muster zu enttarnen, die das persönliche Stresserleben verstärken.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Perfektionistisch veranlagte Menschen sind besonders gefährdet, negativen Stress zu erleben. Eine besondere Rolle dabei spielen die eigenen Ansprüche. Wer die Latte immer besonders hoch hängt, muss ständig sehr hoch springen. Und das verursacht Stress. Wer aber hängt diese Latte so hoch? Und muss die Latte tatsächlich zwingend so hoch hängen. Die einfache Antwort lautet häufig: Nein. Die Latte könnte auch deutlich niedriger hängen. Perfektionistisch veranlagte Menschen werden in der Regel aber nicht alleine zu dieser Einsicht finden. Sie sind es zu sehr gewöhnt, die Latte hoch zu hängen – und kommen gar nicht auf die Idee, dass weniger sogar mehr sein könnte. Deshalb ist eine professionelle Beratung so wertvoll, um die Wahrnehmung des Stresserlebnisses zu verändern.

(Video) So kannst du jede chronische Krankheit heilen

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FAQs

What is the definition of stress? ›

Stress can be defined as any type of change that causes physical, emotional or psychological strain. Stress is your body's response to anything that requires attention or action. Everyone experiences stress to some degree.

What are the 3 types of stress explain each? ›

Psychological stress: emotional stress (resentments, fears, frustration, sadness, anger, grief/bereavement), cognitive stres (information overload, accelerated sense of time, worry, guilt, shame, jealousy, resistance, attachments, self-criticism, self-loathing, unworkable perfectionism, anxiety, panic attacks, not ...

What are the 3 components of stress? ›

Stress follows the three stages of alarm, resistance, and exhaustion. If the stress is prolonged or severe, it could result in diseases of adaptation or even death.

What is the first step of stress? ›

Stage 1: Fight or Flight

When you don't pay attention to these alarms, other things within your body start happening. There is an increase in stress hormones, heart rate, blood pressure, and even a decrease in short-term memory and feelings of stress, fear, anxiety and depression.

What are two definitions of stress? ›

Stress - Definition And Types. In physics, stress is the force acting on the unit area of a material. The effect of stress on a body is named as strain. Stress can deform the body.

What is the most general definition of word stress? ›

Word stress is the emphasis we place in a specific syllable of a word when pronouncing it. In English words that have more than one syllable, we usually don't pronounce every syllable with the same weight, so each syllable in a word can be stressed or unstressed.

What is the most common type of stress? ›

The most common type of stress, acute stress, can be helpful in short doses. It is the body's response to a recent or anticipated challenge or unexpected event. Common symptoms of acute stress include: emotional distress.

What are the stages of stress? ›

There are three stages to stress: the alarm stage, the resistance stage and the exhaustion stage. The alarm stage is when the central nervous system is awakened, causing your body's defenses to assemble.

Is stress a feeling or emotion? ›

Stress is a feeling of emotional or physical tension. It can come from any event or thought that makes you feel frustrated, angry, or nervous. Stress is your body's reaction to a challenge or demand. In short bursts, stress can be positive, such as when it helps you avoid danger or meet a deadline.

What is a good stress called? ›

On the other hand, there also exists stress that can be characterized as good, called eustress. Examples of common positive stressors are starting a new job, taking a vacation and learning a new hobby. When you feel eustress, you are motivated to perform well in the situation.

What are the two types of stress *? ›

fact, Hans Selye introduced the concept of stress having two categories: distress and eustress. Distress is stress that negatively affects you and eustress is stress that has a positive effect on you. Eustress is what energizes us and motivates us to make a change.

Where is the stress in words? ›

The stress placed on syllables within words is called word stress. In one word, we place emphasis on one syllable, while the other syllables are given less emphasis. English words only have one stressed syllable. Whilst longer words can have a secondary stress, it is always a much lighter stress.

What happens when you over stress? ›

Stress that's left unchecked can contribute to many health problems, such as high blood pressure, heart disease, obesity and diabetes.

What does stress feel like? ›

Becoming easily agitated, frustrated, and moody. Feeling overwhelmed, as if you are losing control or need to take control. Having a hard time relaxing and quieting your mind. Feeling bad about yourself (low self-esteem), and feeling lonely, worthless, and depressed.

What are common causes of stress? ›

Any major life change can be stressful -- even a happy event like a wedding or a job promotion. More unpleasant events, such as a divorce, major financial setback, or death in the family can be significant sources of stress.

What is the number 1 stress in life? ›

Concerns about money, work and the economy top the list of most frequently cited sources of stress.

What is the most serious stress? ›

PTSD is an example of stress that's serious and intense. PTSD is a specific type of stress reaction caused by a traumatic event that's so intense it overwhelms the person's ability to cope. Serious stress is not at all routine. With serious types of stress, you probably need some extra help and support.

What is the most harmful stress? ›

Chronic stress is the most harmful type of stress. If chronic stress is left untreated over a long period of time, it can significantly and often irreversibly damage your physical health and deteriorate your mental health.

What does the Bible say about stress? ›

Philippians 4:6: “Do not be anxious about anything, but in everything, by prayer and petition, with thanksgiving, present your requests to God.” Luke 12:25: “Who of you by worrying can add a single hour to your life?”

What are 5 types of stress? ›

5 types of stress: Environmental, postural, emotional, dental and nutritional.

What is the difference between stress and anxiety? ›

People under stress experience mental and physical symptoms, such as irritability, anger, fatigue, muscle pain, digestive troubles, and difficulty sleeping. Anxiety, on the other hand, is defined by persistent, excessive worries that don't go away even in the absence of a stressor.

How does God tell us to handle stress? ›

Our stress, anxiety, and worry don't come from God. Instead, scripture reminds us to hand over our anxiety to God. Philippians 4:6-7: Do not be anxious about anything, but in everything by prayer and supplication with thanksgiving let your requests be made known to God.

How did Jesus handle stress? ›

So how did Jesus handle stress? He did it in three ways: By getting alone, by getting away, and by getting together. Let's unpack those. First, the Bible says if you want to learn to be stress free like Jesus you need to get alone with God.

What does Psalms say about stress? ›

Psalms for Fear and Stress. Ps 3:5-6 “I lie down and sleep; I wake again, because the Lord sustains me. I will not fear though tens of thousands assail me on every side.” Ps 6:2-4 “Have mercy on me, Lord, for I am faint; heal me, Lord, for my bones are in agony.

How do you identify stress? ›

To monitor your stress, first identify your stress triggers. What makes you feel angry, tense, worried or irritable? Do you often get headaches or an upset stomach with no medical cause? Is it hard to focus or do you have trouble sleeping at night?

What comes first stress or anxiety? ›

Stress is a common trigger for anxiety and it's important to catch anxiety symptoms early to prevent development of an anxiety disorder. That's why Mental Health First Aid teaches participants to notice signs of distress. A panic attack, for example, is a symptom of anxiety, not stress.

Is worrying a form of stress? ›

Here's the takeaway: Worry happens in your mind, stress happens in your body, and anxiety happens in your mind and your body. In small doses, worry, stress and anxiety can be positive forces in our lives.

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Author: Moshe Kshlerin

Last Updated: 12/30/2022

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Name: Moshe Kshlerin

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